Warum man auf keinen Fall Freehoster verwenden sollte

Eine Webpräsenz in Form einer Internetseite aufzubauen ist dank der neusten technologischen Errungenschaften wesentlich einfacher als man das vermuten mag. Vor einigen Jahren hat man noch umfassende Kenntnisse zur Programmierung benötigt oder  man musste sehr viel Zeit investieren. Heute reicht es, wenn man eine Internetverbindung besitzt und man eine Vorstellung der zu entstehenden Seite besitzt.

Das braucht man um eine Webseite zu erstellen- was ist ein Freehoster

Nicht nur Geduld und Zeit, sondern man benötigt einen Webhosting Anbieter. Man nennt diese Anbieter auch Freehoster. Doch was genau ist das? Was denken Sie? Ein Freehoster ist ein Anbieter der es ermöglicht auf seiner Plattform Webseiten für den eigenen Bedarf zu erstellen. Üblicherweise erhält der Nutzer eine Subdomain. Bedeutet die Webseitenadresse nicht  in  dem üblichen de-Format, sondern als Benutzername.domain.de.

Die Angabe der Subdomain ermöglicht es dem Freespace-Anbieter jedem Nutzer seinen eigenen “Raum im Internet” bereit zu stellen auf dem Free-Server. Unter dieser Adresse ist die Webpräsenz dann erreichbar.

Nun haben wir den Begriff Freehoster bereits verwendet. Hierbei handelt es sich um einen Anbieter bzw. um mehrere Anbieter die eine Webseitenerstellung kostenfrei anbieten.

Was bieten Freehoster den Kunden

Freehoster gibt es ausreichend und gerade für Anfänger, also Personen die noch  keine Webseite erstellt haben, sind die Angebote ausreichend. Zumindest geht man davon aus. Doch die Freehoster haben einige Nachteile die wir später noch einmal beleuchten werden.

Kommen wir nun ersteinmal auf die Funktionen. Die meisten Freehoster bieten die kostenfreie Erstellung und Nutzung eines Subdomainplatzes. Dadurch kann eine Webseite mit einer Wunschadresse erstellt werden.

Zusätzlich bieten die Freehoster die einfache Umsetzung der Webseite an. Vorgefertigte Designvorstellungen sind dabei ebenfalls gerne und oft vorhanden. Der Nutzer muss sich nur noch für ein Design entscheiden und dieses den eigenen Vorstellungen anpassen.

Freehoster sind nicht gut für Anfänger

Freehoster sollten von Anfänger nicht genutzt werden und das hat Gründe. Freehoster finanzieren sich durch Werbung. Diese Werbung wird auf den Webseiten der Freehosterkunden platziert. Viele werden sich nun natürlich fragen was daran schlimm ist. Die Antwort liegt im Leser. Kaum ein Leser möchte gerne Werbung beim Ansehen einer Webseite haben. Das Image der neuen Webseite wird direkt geschädigt.

Alle Nachteile des Freehosters auf einen Blick

Schlechte und langsame Zugriffszeiten, Downtimes (was sofort die Nutzer verschreckt, da die Seiten nicht immer erreichbar sind!), wie gesagt Werbung, keine Backup Funktion (= bei einem Vorfall können alle Daten und somit die ganze Arbeitszeit verschwinden!), IP wird geteilt unter vielen “schlechten” Seiten was für SEO nicht gut ist, kein Remote-Zugriff nach außen (wird z.B. für WordPress Updates benötigt) somit erhöhtes Risiko gehackt zu werden, langsame Server beim Upload und zu guter letzt: gewinnt deine Seite dennoch an Beliebtheit und Reichweite, erhöht sich logischerweise der Traffic (also der Besucherstrom ihrer Seite) und du wirst vom Anbietet kurzerhand gesperrt, meistens kannst du diese Sperre dann nur gegen Zahlung wieder entfernen lassen. Auch gibt es wenig bis keinen Support (= also Unterstützung bei Problemen).

Es sollte also nur auf Freehoster gesetzt werden, wenn man seine “Arbeit im Internet” selbst nicht ernst nimmt und einfach nur mal etwas rumspielen will.

Erspare dir den Ärger

Bezahlte Hoster gibt es dagegen schon für wenige Euro im Jahr und sie bringen zahlreiche Vorteile mit. So muss beispielsweise kein Seitenumzug mehr erfolgen, denn die bezahlten Hoster sind von Anfang an werbefrei. Man startet sofort professionell. Zusätzlich bieten die Hoster eine Backup Funktion sowie zahlreiche andere umfangreiche Funktionen.

Sollte der Server nicht mehr benötigt werden, kann er ganz einfach wieder gekündigt werden. Die 20€ (geschätzt) für das Jahr sind dann zwar weg, aber weitere Verpflichtungen gibt es nicht.

Die Recherche nach einem guten und günstigen Anbieter von bezahltem Webspace lohnt sich in jedem Fall, denn auch die günstigen bieten meist das selbe, wie die teuren. Wenn man sich jedoch gar nicht auskennt sollte man durchaus zu einem teureren greifen, denn da erhält man Unterstützung von den Mitarbeitern bei einem Problem.

Die Erstellung der Webseite ist auch bei einem bezahlten Hoster nicht viel schwieriger. Als Anfänger sollte man sich die Nutzung des Freehoster also sehr gut überlegen.

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